Lösungskongress „Bewusst Gemeinsam Leben“ in Salzburg

22.08.19

Wie eine „Lebenswerte Gemeinde der Zukunft“ aussehen kann, wird beim „1. Lösungskongress – Bewusst Gemeinsam Leben“ in der Salzburger Messe am 14. September gezeigt.

2007 lebten weltweit zum ersten Mal mehr Einwohner in Städten als in ländlichen Regionen. Und nach wie vor zieht es immer mehr Menschen in die urbanen Ballungsräume. Das stellt die Gesellschaft in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen, auch im Bereich des Klimaschutzes. Zum ersten Mal werden jetzt Lösungsansätze und -konzepte gebündelt. Wie eine „Lebenswerte Gemeinde der Zukunft“ aussehen kann, wird beim „1. Lösungskongress – Bewusst Gemeinsam Leben“ in der Salzburger Messe am 14. September gezeigt.

Der ländliche Raum und die kommunale Struktur bieten neben der hohen Lebensqualität auch große Chancen für neue Ideen und Konzepte. Die Aufrechterhaltung bzw. Stärkung des ländlichen Raumes zählen zu den großen gesellschaftspolitischen sowie ökosozialen Herausforderungen. Dazu bedarf es innovativer Ideen und Konzepte. Wie eine ideale Gemeinde der Zukunft aussehen kann, präsentieren die Initiatoren Georg Dygruber und Karl Forcher gemeinsam mit über 60 Akteure beim „1. Lösungskongress – Bewusst Gemeinsam Leben“ am Samstag, 14. September, in der Messe Salzburg. Im Mittelpunkt steht dabei das Modell der „Lebenswerten Gemeinde der Zukunft“ – ein Gemeinschaftsprojekt aus 23 österreichischen Gemeinden – aufgebaut auf einer Fläche von 5.800 m². In den fünf Bereichen „Natur & Ressourcen“, „Kultur & Bildung“, „Land & Wirtschaft“, „Mobilität & Infrastruktur“ sowie „Gesundheit & Wohlbefinden“ werden konkrete, bereits erprobte Lösungsbeispiele von Einzelpersonen und Unternehmen gezeigt.

Die beiden Initiatoren des Kongresses möchten möglichst viele Menschen von der Notwendigkeit des gemeinsamen Tuns überzeugen.  „Dabei sollen vor allem, zukunftsbejahende Konzepte im Mittelpunkt stehen, denn der überall zitierte Verzicht kann zwar da und dort sinnvoll sein, ist aber sicher nicht die Lösung. Es braucht einen positiven Blick in die Zukunft und vor allem das gemeinsame Handeln aller – von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Bürgern“, sagt dazu Georg Dygruber. „Wir bündeln bereits vorhandene Lösungen und Kompetenzen. Es schlummern so viele Ideen in den Köpfen der Menschen, wir müssen sie nur nutzen“, ergänzt Karl Forcher. Als Symbol für das gemeinsame Wirken haben die beiden Initiatoren einen Schlüssel gewählt – zum Öffnen der Tür in eine erstrebenswerte Zukunft.

Breite Unterstützung aus vielen Bereichen
Eröffnet wird der Kongress von Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Zahlreiche Kooperationspartner, Förderer und Mitwirkende sind Teil dieses Projektes. Dazu zählen namhafte Persönlichkeiten und Leitfiguren aus den Bereichen Wirtschaft, Umweltschutz, Wissenschaft, Kultur und Sport wie Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener, Holzpionier Erwin Thoma, Käsespezialist Gerhard Woerle, Schuhpionier Heini Staudinger, „Vision 24 Stunden Sonne“-Gründer Klaus Fronius, der Pöttinger Landtechnik-Gründer Klaus Pöttinger, Dirigentin Elisabeth Fuchs, Neurologe Wolfgang Lalouschek, Ex-Skirennläufer und Hotelier Michael Walchhofer, Ex-ÖSV-Trainer Baldur Preiml, Extremsportler und „stärkster Mann der Welt“ Franz Müllner, Öko-Hotelier Ernst Schrempf, der Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes Günther Mitterer, der „Pionierbürgermeister Österreichs“ Alt-Bürgermeister Karl Sieghartsleitner u.v.m. Und auch zahlreiche Unternehmen sind Kooperationspartner und Teil der Lösung: Frosch/Erdal, Atomic, Stiegl, Gasteiner Bergbahnen, Pöttinger Fermenter, Holzcenter Weiss, Austria Glas Recycling, Fahnen Gärtner, Fronius, Hyundai mit E- und Wasserstoff-Mobilität, Kioto Solar, Österr. Post AG, St. Leonhards Quellen, Stanglwirt und Woerle.

Statements der anwesenden Akteure
Katharina Rogenhofer (Sprecherin Klimavolksbegehren):
„Das Klimavolksbegehren hat es sich zum Ziel gesetzt die Politik aufzufordern allen Menschen ein klimafreundliches Leben zu ermöglichen. Wir haben in den letzten Jahrzehnten immer gehört: Tut's das Licht abdrehen, tut's Wasser sparen und fahrt weniger mit dem Auto. Wir sehen, dass das zu wenig ist – es müssen die großen Hebel betätigt werden und gemeinsam können wir noch den Weg in eine lebenswerte Zukunft einschlagen. Daher finden wir Initiativen wie den Lösungskongress großartig, der den wichtigsten Körperschaften, den Gemeinden, Lösungsansätze anbieten kann. Es braucht jetzt Veränderungen auf allen Ebenen, um die Klimakrise nicht zur Klimakatastrophe werden zu lassen. Mit unserer Forderung einer finanziellen Besserstellung für Gemeinden, die genau diese mutigen Klimaschritte setzen wollen, freue ich mich auf den Kongress und hoffe auf einen guten Austausch."

Ernst Schrempf (Öko-Hotelier, kommunaler Klimaschutzbeauftragter):
„In unserem fast 1000 Jahre alten, unter Denkmalschutz stehenden Schloss Thannegg haben wir durch das System einer „nachhaltigen Entwicklung“ die Pariser Klimaschutz-Auflagen bereits seit Jahren erfüllt. Das ÖKO-Hotel arbeitet nahezu ohne Emissionen von CO₂. Als „Klimaschutz-Urgestein“ nutze ich meine dabei gewonnene Erfahrung, um über verschiedene Kanäle und Methoden Menschen „aufzuwecken“. Ihnen mitzuteilen, dass klimafreundliches Handeln auch bei widrigster Ausgangslage möglich ist, sich wirtschaftlich und marketingtechnisch rechnet und deshalb nur Vorteile bringt. Unsere ganzheitlich nachhaltige Betriebsform fügt sich fugenlos in das Puzzle einer lebenswerten Gemeinde ein. Ich freue mich, den Kongress zu unterstützen und damit zur Lösung beitragen zu dürfen.“

Klaus Fronius (Unternehmer, „Vision 24 Stunden Sonne“):
„Der Klimawandel ist ja nicht ein 1-Jahres-Thema, sondern ein Generationen-Thema. Wir haben in Österreich unsere Umgebung und unsere Erde massiv in der Vergangenheit, wie auch jetzt und in Zukunft gestresst. Um diese Wunden zu heilen, wird bis 2050 etwa ein Betrag von 160 Milliarden Euro benötigt. Je früher wir beginnen, umso eher hält dieser Beitrag; je später wir beginnen, umso höher wird er werden. Mit 24 Stunde Sonne können wir aktuell bereits Lösungen anbieten. 24 Stunden Sonne ist die Antwort für eine ökonomisch und ökologische nachhaltige Energieversorgung für uns und nachfolgende Generationen.“

Günther Mitterer (Bgm. St. Johann, Präs. Sbg Gemeindeverband):
„Als Bürgermeister und Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes unterstütze ich den Lösungskongress und sehe es als Chance für Gemeinden, das geschlossen nach außen zu tragen. Das Rad muss kein zweites Mal neu erfunden werden.“

Karl Sieghartsleitner (Alt-Bürgermeister von Steinbach a. d. Steyr):
„Aus meiner Erfahrung als Bürgermeister können die anstehenden Probleme unserer Gesellschaft und unserer Umwelt am besten durch aktive Gemeinden und die Motivation der Bürgerinnen und Bürger gelöst werden. Das gelingt nicht „von oben herab“, sondern mit Einbindung der Menschen. Dabei kann jeder seine besonderen Fähigkeiten und Interessen einbringen und damit seinen persönlichen Beitrag leisten. Der Lösungskongress zeigt genau solche Projekte von Menschen, die aktiv geworden sind. Und dazu möchte ich Mut und Hoffnung machen.“

Klaus Pöttinger (Unternehmer, Pöttinger-Fermenter):
„Die Initiative „bewußt gemeinsam leben“ von Georg Dygruber und Karl Forcher nimmt sich den aktuellen gesellschaftspolitischen und ökosozialen Herausforderungen an. Herausforderungen, die auch unsere Vision „One World“ prägen. Wir wollen unter Ausnutzung des natürlichen Kreislaufprinzips der Natur unsere Welt für zukünftige Generationen lebenswert erhalten. Mit unseren Pöttinger Systemen, wie Trockenfermentation, Müllpressanlagen sowie gezielten Aufforstungsaktivitäten leisten wir dazu bereits heute essentielle Beiträge. Wir setzen auf die Gewinnung von erneuerbarer Energie, den nachhaltigen Aufbau von Humus für unsere Böden, die Vermeidung von Transportwegen und die maßgebliche Reduktion von Treibhausgasen.“

Christian Pöpperl (Stiegl-Chefbraumeister und Leiter des Ressourceneffizienzteams):
„Als Familienunternehmen denken wir bei Stiegl in Generationen. Unser Bodengesundheits-projekt ist nur eine der zahlreichen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, mit denen wir einen enkeltauglichen Fußabdruck hinterlassen wollen. Gutes braucht immer eine Vision, Taten und vor allem engagierte Menschen, wie zum Beispiel Georg Dygruber und Karl Forcher. Deshalb unterstützen wir als Kooperationspartner den „Lösungskongress –Bewusst Gemeinsam Leben“.

Bildtexte:
Pressebild 1: Geben der „Lebenswerten Gemeinde der Zukunft“ beim 1. Lösungskongress am 14. September ein Gesicht. Im Bild v. l.: Karl Forcher (Initiator des Lösungskongresses), Christian Silmbroth (Stiegl), Katharina Rogenhofer (Klimavolksbegehren), Klaus Fronius (Vision 24 Stunden Sonne), Klaus Pöttinger (Pöttinger Fermenter), Georg Dygruber (Initiator des Lösungskongresses.

Pressebild 2: Für den Lösungskongress gibt es breite Unterstützung aus vielen Bereichen. Im Bild v. l.: Karl Forcher (Initiator d. Lösungskongresses), Karl Sieghartsleitner (Altbürger-meister Steinbach a. d. Steyr und Nachhaltigkeitspionier), Klaus Fronius (Vision 24 Stunden Sonne), Klaus Pöttinger (Pöttinger Fermenter), Georg Dygruber (Initiator des Lösungskongresses).

Pressebild 3: Setzen sich gemeinsam für das Klima und eine lebenswerte Zukunft ein: Karl Forcher (Initiator des Lösungskongresses), Ernst Walter Schrempf (Öko-Hotel Schloss Thannegg und Initiator Klimanotstand), Katharina Rogenhofer (Klimavolksbegehren), Günther Mitterer (Bürgermeister und Präsident d. Sbg. Gemeindeverbands), Georg Dygruber (Initiator d. Lösungskongresses).

Bildnachweis (3): Neumayr/ Abdruck honorarfrei!

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